[Film] Die Odyssee

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Badabumm
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Re: [Film] Die Odyssee

Ungelesener Beitrag von Badabumm »

Vermutlich war Obelix der Hoflieferant für die Antike...
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Harald Lesch
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Bully
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Re: [Film] Die Odyssee

Ungelesener Beitrag von Bully »

Knochenmann hat geschrieben: Gestern 11:55 Ok, der Eberzahnhelm schaut dumm aus, da sterbe ich lieber mit einem Pfeil im Kopf als das ich sowas aufsetze.
Das ist der Eberzahnhelm, den schon sein Großvater jemanden geklaut hat.

Aber gut, muss nicht sein nur für historische Genauigkeit. Aber so sieht das Kostüm mehr wie bei einer Schulaufführung aus, und zwischen den beiden Polen "historisch korrekt, aber bescheuert" und "generisch und langweilig" müsste es ein weites Feld voller künstlerisch überzeugender Mitteldinger geben.
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heino
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Re: [Film] Die Odyssee

Ungelesener Beitrag von heino »

Doop hat geschrieben: Gestern 08:09 Welche hast Du denn gesehen? „Tenet“ habe ich auch nicht verstanden. Was aber an mir liegen kann. „Inception“ ist sehr „Inception“ ist hingegen toll, mein Lieblings-Nolan. „Interstellar“ ist toll, leidet aber unter der doch arg gefühlsduseligen Familiengeschichte (bei hoher wissenschaftlicher Akuratesse, was Schwarze Löcher und Relativitätstheorie betrifft). „Oppenheimer“ ist eine völlig normaler Historienfilm, nur halt etwas schöner gefilmt als es durchschnittliche Historienfilme sind. Völlig straight forward, was die Handlung betrifft. Die Batman-Trilogie ist noch immer Gold-Standard im Genre der Superheldenfilme, wobei Teil 2 der beste ist, und Teil 3 stark unterschätzt wird.

„Interstellar“ habe ich tatsächlich vorgestern erstmals gesehen, auf meiner To-Watch-List stehen jetzt noch „Memento“, „Insomnia“ und die Christopher-Priest-Verfilmung „The Prestige“ (Priest sollte hier ja kein Unbekannter sein).

„Dunkirk“ ist ein Kriegsfilm, das brauche ich nicht.


Dass Nolans Hauptantrieb nur das Geld ist halte ich allerdings für ehrabschneidenden Unfug.
Wie so oft, sind wir da nicht immer einer Meinung. Ich fand "Batman begins" weit besser als die anderen beiden seiner Batman-Filme, "Memento" ist großartig, "The Prestige" in meinen Augen sein bester. "Inception" fand ich gut, aber "Interstellar" war für mich in dem Moment kaputt, in dem Anne Hathaway als bis dahin absolut der Logik verhaftete Wissenschaftlerin auf einmal davon faselt, dass Liebe als stärkste Kraft im Universum auch Schwerkraft und Zeit besiegen könnte (mal ganz von den vielen Anschluß- und Logikfehlern abgesehen). Die anderen habe ich nicht gesehen.

Allerdings sind wir einer Meinung, was Nolans Selbstverständnis angeht. Wenn es ihm nur um Geld ginge, hätte er sich an ein bestehendes Franchise gehängt. Er ist definitiv jemand mit einer sehr eigenen Handschrift, der sich selbst als Künstler sieht.

Erfreulich finde ich, dass der Film trotz der Schmutzkampagne der MAGA-Idioten schon bei über € 900 Mio internationales Einnahmen steht, das zeigt, dass solche Dinge nicht immer funktionieren
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Ender
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Re: [Film] Die Odyssee

Ungelesener Beitrag von Ender »

Ich habe mir gerade mal Nolans Regie-Filmografie angeschaut und dabei festgestellt, dass ich alle seine Filme bis einschließlich "Interstellar" gesehen habe - und seitdem keinen mehr. Das war mir weder bewusst noch eine gezielte Entscheidung. (Lag wohl eher an allgemeiner, persönlicher Kino- und Filmmüdigkeit, die ich hoffe, so langsam zu überwinden.)
Die letzten 4 (Dunkirk, Tenet, Oppenheimer, Odyssee) möchte ich alle noch nachholen, da ich Nolan durchaus zu meinen Lieblingsregisseuren zähle.
Mein absoluter Favorit ist "Memento", gefolgt von "Prestige". Offenbar bevorzuge ich seine Filme mit nicht ganz so viel Bombast. Wobei ich auch "Inception" und sogar alle 3 Batman-Filme mochte.
Insgesamt auf jeden Fall ein Guter, der eben nicht 08/15-, sondern eher ungewöhnliche Filme macht. Davon kann es ruhig mehr geben.
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Uschi Zietsch
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Re: [Film] Die Odyssee

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Ich liebe Prestige, Inception ist großartig, Oppenheimer grandios. Bis auf Dunkirk und seinen absoluten Erstling habe ich alle gesehen und finde durchaus, dass er eine große Bandbreite hat.
Batman begins war klasse (damals), Teil 2 schon eher so okay, Teil 3 war Murks. Nicht unterschätzt, Murks. Da hat bis auf Catwoman gar nichts gestimmt. Und der Rest war over the top.
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Knochenmann
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Re: [Film] Die Odyssee

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

Nolan ist wie Camerron: Die Filme sind super fürs Kino.

Aber ich würde mirs nicht daheim im Fernsehn ansehen, abgesehen vielleicht von Memento und Inception.
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Re: [Film] Die Odyssee

Ungelesener Beitrag von Montag »

heino hat geschrieben: Gestern 16:45 (...) aber "Interstellar" war für mich in dem Moment kaputt, in dem Anne Hathaway als bis dahin absolut der Logik verhaftete Wissenschaftlerin auf einmal davon faselt, dass Liebe als stärkste Kraft im Universum auch Schwerkraft und Zeit besiegen könnte (mal ganz von den vielen Anschluß- und Logikfehlern abgesehen).
Das fand ich damals auch doof. Aber mit ein bisschen Abstand und mehr Lebenserfahrung finde ich das mittlerweile richtig mutig und stark. Es ist ja ein sehr sachlicher Film. Wie die Filme bei Nolan ja immer sehr klinisch sind. Er bringt Emotionen auf jeden Fall nicht rüber wie ein Spielberg. Und der Score ist ja fast nie mit John Williams-Klänge überzogen. Aber bei einem so existenziallistischen Film wie Interstellar finde ich es nur folgerichtig, dass man die Liebe als Motor mal ins Spiel bringt. Es ist im Film ein ziemlicher Bruch. Aber so verkehrt finde ich das nicht.
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Re: [Film] Die Odyssee

Ungelesener Beitrag von heino »

Ich schon, weil es den Charakter der Figur ins Gegenteil verkehrt. Ähnlich ist das in "The dark knight rises", wo Catwoman Batman erst Ansatz los verrät, nur um es sich um Finale ebenso Ansatz los anders zu überlegen. Das ist einfach schlechtes Storytelling.
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Re: [Film] Die Odyssee

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

heino hat geschrieben: Heute 17:22 wo Catwoman Batman erst Ansatz los verrät, nur um es sich um Finale ebenso Ansatz los anders zu überlegen. Das ist einfach schlechtes Storytelling.
Hm, nein, das hat schon aus diversen Gründen gepasst (sie ist wirklich die einzig gute Figur im Film). Zum einen, sie ist DIE Katze. Und Katzen sind wankelmütig. Zum zweiten, sie wurde erpresst, und sie hat sich ja auch dafür entschuldigt. Zum dritten, sie hat gewusst, dass er ein großer Junge ist und auf sich aufpassen kann. Gordon zB hätte sie nicht auf diese Weise verraten. Zum vierten, er ist der beste Detektiv der Welt und hätte es wissen müssen. Weil er Batman ist. Das ist bei der komplizierten Masken-Beziehung der beiden völlig passend erzählt.
Ach ja, und zum fünften: Dass sie ihn verrät heißt ja nicht, dass sie ihn nicht liebt.
Und zum sechsten: Sie sieht sich selbst nicht als Gute und hält sich daher aus allen Komplikationen heraus. Aber den Untergang der Stadt, die sie liebt, lässt sie nicht zu.
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Re: [Film] Die Odyssee

Ungelesener Beitrag von heino »

Da kommen wir nicht zusammen, Uschi. Ich sehe das völlig anders und es war einer der Gründe, warum ich nach dem ebenso bescheuerten Interstellar nichts mehr von Nolan im Kino geguckt habe.
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Re: [Film] Die Odyssee

Ungelesener Beitrag von lapismont »

Hatte mir Batman3 von Nolan angeschaut, weil alle die beide Vorgänger so lobten, konnte damit aber nix anfangen. Bin da halt Tim-Burton-geprägt und werde die andern Nolan-Batmans auch nicht nachholen.
Interstellar war ein wuchtiger Film, aber mit diesem typischen Eltern-Kind-Konflikt und ganz schlümmen Score, kein Film, den ich je wieder ansehen mag.
Inception, The Prestige und Oppenheimer, das sind meine Favs von Nolan.
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Knochenmann
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Re: [Film] Die Odyssee

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

Ich freu mich jedenfalls schon auf seinen nächsten Film ♥️
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Re: [Film] Die Odyssee

Ungelesener Beitrag von lapismont »

Knochenmann hat geschrieben: Heute 21:19 Ich freu mich jedenfalls schon auf seinen nächsten Film ♥️
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