Ja, den habe ich auf dem Zettel, aber ich habe in diesem Jahr ja auch schon Schwerin versiebt....Jordan hat geschrieben: @Achim: Norddeutschland kann dieses Jahr ja wieder mit den Zellaktivator-Tagen punkten. Da sind zwar weniger Besucher, aber mindestens genau so engagierte Organisatoren am Werk
Perry-Rhodan-Erstauflage ab 2500
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Re: Perry-Rhodan-Erstauflage ab 2500
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Re: Perry-Rhodan-Erstauflage ab 2500
Hat schon jemand Band 2500 gelesen und kann ewtas darüber erzählen? 
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Re: Perry-Rhodan-Erstauflage ab 2500
Unter diesem Link gibt's übrigens den kompletten Heftroman 2500 kostenlos als Hörbuch - aufgeteilt auf 5 CDs als MP3-Download:
https://perry-rhodan-shop.de/hoerbuch/s ... jashia.zip
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Crashlander
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Re: Perry-Rhodan-Erstauflage ab 2500
Ich habe ihn gelesen - recht gut geschrieben, mit Schwächen in der Handlungslogik. Entspricht vom Umfang her ca. zwei Heften, dennoch für Zwischendurch geeignet. Allerdings scheint es wohl wieder einen Zyklus nach Schema Feldhoff zu geben, zumindest dem Auftakt nach.
Soiler:
Soiler:
Das übliche eben.
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Re: Perry-Rhodan-Erstauflage ab 2500
Hi Flo, gelesen habe ich ihn schon, war alles andere als eine Offenbarung.breitsameter hat geschrieben:Hat schon jemand Band 2500 gelesen und kann ewtas darüber erzählen?
Nebenan (i.e. hier : http://www.scifinet.org/scifinetboard/i ... topic=8552) hat sich eine Diskussion über die EA ab 2500 ergeben. Dort sind auch viele der Kritiker zu finden, die aus dem PR-Forum vertrieben wurden.
Meine Meinung zu 2500 :
Das erste, was auffällt, ist der Preis : € 2,60, also DM 5,20, ist kein Pappenstiel mehr. Für wenig mehr gibt es ein Heyne-Taschenbuch, so daß ich mich schon frage, ob es eine gute Entscheidung war, wieder in die Erstauflage einzusteigen. Aber egal, ich hab' das Geld, sehen wir einmal weiter.
Auf der zweiten Umschlagseite sind Informationen für Neueinsteiger. Für mich irrelevant, lesen sich aber ganz gefällig. Ebenso wie die Intro-Seite. Gut, bei letzterer bin ich ein gänzlich anderes Styling gewohnt gewesen, das heutige ist nicht so ganz mein Geschmack.
In der Mitte des Heftes ein Poster. Da bin ich ja nu überhaupt nicht die Zielgruppe für. Aber mein Sohn wird sich sicherlich darüber freuen. Und warum auch nicht, Gimmicks 'n Gadgets erhalten die Freundschaft – wie man auch deutlich am eingehefteten Prospekt, der für Abos wirbt sieht. Da gibt es ja wohl kein einziges Werbegeschenk, das über dem Kladderadatsch-Niveau liegt. Ich gestehe, das gefällt mir, für diesen Quark bin ich genau die Zielgruppe.
Aber kommen wir zum eigentlichen Roman. Frank Borsch hat ihn geschrieben und ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, daß dies ein Roman ohne Zeitsprünge ist – bei diesem Autor eher ungewöhnlich.
Auch das Setting ist ganz nett. Kein Novum, den Plot kenn' ich aus den verschiedensten SF&F-Romanen, aber gefällig erzählt, da könnte etwas spannendes draus werden.
Kritisch sehe ich allerdings die Darstellung der handelnden Personen und Völker. Zunächste einmal ist die Sicht des weiblichen Standpunktes von Mondra Diamond ziemlich mißlungen. Der geschlechtsspezifische Anteil einer solchen Sichtweise kommt einfach nicht rüber. Das fällt mir auch deshalb so deutlich auf, weil ich parallel Robert Jordans "Rad der Zeit" lese, das vor starken, gut beschriebenen Frauengestalten nur so wimmelt.
Ebenso kritisch halte ich die Schilderung der Darturka als hirnlose Kampfmaschinen. Über das Niveau sollte man auch bei einer Trivialserie wie Perry Rhodan schon lange hinweg sein. Hier wäre eine differenziertere Darstellung der Kampftruppen der Frequenz-Monarchie der heutigen Zeit deutlich angemessen gewesen.
Alles in allem ein gefälliger Zyklus-Anfang, der Vorteile als auch Nachteile der PR-Serie enthält. Keine große SF, aber auch keine primitive Trivialliteratur, wie sie teilweise in den 50ern und 60ern veröffentlicht wurde. Aber, und das finde ich besonders bemerkenswert, auch nicht von der Frische, Dynamik und Moderne der Heyne-Ziegelsteine. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Geschichte in den folgenden Heften entwickelt.
Zu guter letzt habe ich mir mutig die Fan-Seiten durchgelesen. Ich kann nur jedem empfehlen, sich das nicht anzutun. Etwas Dümmeres als diese Seiten habe ich seit langem nicht mehr gelesen.
- breitsameter
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Re: Perry-Rhodan-Erstauflage ab 2500
Hier das Videofile von der Vorschau auf den kommenden Zyklus mit Klaus N. Frick und Uwe Anton:
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Terrania
Re: Perry-Rhodan-Erstauflage ab 2500
Naja. Business as usual würde ich sagen. Ein "übermächtiger" Feind (mal wieder), der aus Terranischer Sicht völlig GaGa ist, greift an. Das ist im ersten Band kurzweilig aber nicht spektakulär präsentiert. Es ist zwar momentan alles offen, aber ich fürchte, der Zyklus wird genauso langweilig wie der vorhergehende. Den habe ich gar nicht mehr zu ende gelesen, weil es mich ab den 70er Bänden nur noch gelangweilt hat. Schade.
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stolle
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Re: Perry-Rhodan-Erstauflage ab 2500
Danke, breitsameter, für das Video!
Zu meiner Person: Alter Sack, Immermalwieder-PR-Leser seit 1980, WiVo-Verehrer. Seit Band 1400 lese ich praktisch nur noch die Jubi-Bände, verfolge die Serie also nur flüchtig, und kann es irgendwie nicht fassen, wie sie sich entwickelt hat. Ich hänge grad im aktuellen Jubi-Band fest, und bin wirklich guten Willens, mal wieder einzusteigen, - mal sehen ob mir das gelingt
.
Das Video jedoch hat mir schon den Mund wässrig gemacht. Es scheint ja so zu sein, daß Uwe Anton jetzt die Exposes schreibt, vielleicht sollten wir ihm mal eine Chance geben. (Ich erinnere ihn vor allem als P.K.Dick -Fan, mein Lieblingsautor.)
Allerdings könnte man viel mutiger sein, was Veränderungen angeht. Mir scheint die Serie ZU SEHR nach Marketing-Gesichtspunkten gestaltet. Mir ist klar, dass man verkaufen muss, aber ich fürchte, der Durchschnittsleser wird von der Redaktion unterschätzt. Sein Publikum für blöd zu halten ist ein schwerwiegender Fehler, - auch Marketingtechnisch gesehen.
Warum nicht mal hinter die Materiequellen gehen und versuchen, eine völlig fremdartige Welt zu beschreiben? Oder mal einen Zyklus in der Katastrophe enden lassen, mit dem Tod mehrerer Hauptperson, die Erde wegblasen, so was in der Art? Mal wirklich eine neue Ausgangsposition schaffen?
Wunschdenken, ich weiss...
Zu meiner Person: Alter Sack, Immermalwieder-PR-Leser seit 1980, WiVo-Verehrer. Seit Band 1400 lese ich praktisch nur noch die Jubi-Bände, verfolge die Serie also nur flüchtig, und kann es irgendwie nicht fassen, wie sie sich entwickelt hat. Ich hänge grad im aktuellen Jubi-Band fest, und bin wirklich guten Willens, mal wieder einzusteigen, - mal sehen ob mir das gelingt
Das Video jedoch hat mir schon den Mund wässrig gemacht. Es scheint ja so zu sein, daß Uwe Anton jetzt die Exposes schreibt, vielleicht sollten wir ihm mal eine Chance geben. (Ich erinnere ihn vor allem als P.K.Dick -Fan, mein Lieblingsautor.)
Allerdings könnte man viel mutiger sein, was Veränderungen angeht. Mir scheint die Serie ZU SEHR nach Marketing-Gesichtspunkten gestaltet. Mir ist klar, dass man verkaufen muss, aber ich fürchte, der Durchschnittsleser wird von der Redaktion unterschätzt. Sein Publikum für blöd zu halten ist ein schwerwiegender Fehler, - auch Marketingtechnisch gesehen.
Warum nicht mal hinter die Materiequellen gehen und versuchen, eine völlig fremdartige Welt zu beschreiben? Oder mal einen Zyklus in der Katastrophe enden lassen, mit dem Tod mehrerer Hauptperson, die Erde wegblasen, so was in der Art? Mal wirklich eine neue Ausgangsposition schaffen?
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Negasphäre
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Re: Perry-Rhodan-Erstauflage ab 2500
Da ich das hier gerade sehe. Nur noch mal zur Klarstellung, damit keine falsche Legenden entstehen. "vertrieben" wurde niemand, und schon gar nicht Kritiker. Wie sollte man das auch machen. Als Member anmelden und losschreiben, so einfach ist das.a3kHH hat geschrieben:Hi Flo, gelesen habe ich ihn schon, war alles andere als eine Offenbarung.breitsameter hat geschrieben:Hat schon jemand Band 2500 gelesen und kann ewtas darüber erzählen?![]()
Nebenan (i.e. hier : http://www.scifinet.org/scifinetboard/i ... topic=8552) hat sich eine Diskussion über die EA ab 2500 ergeben. Dort sind auch viele der Kritiker zu finden, die aus dem PR-Forum vertrieben wurden.
..........
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Re: Perry-Rhodan-Erstauflage ab 2500
du kriegst aber auch umgerechnet 200 taschenbuchseiten mit dem heft, also deutlich mehr im preis-/ leistungsverhältnis als bei 400 taschenbuchseiten für 7,95 €.a3kHH hat geschrieben:Hi Flo, gelesen habe ich ihn schon, war alles andere als eine Offenbarung.breitsameter hat geschrieben:Hat schon jemand Band 2500 gelesen und kann ewtas darüber erzählen?![]()
Nebenan (i.e. hier : http://www.scifinet.org/scifinetboard/i ... topic=8552) hat sich eine Diskussion über die EA ab 2500 ergeben. Dort sind auch viele der Kritiker zu finden, die aus dem PR-Forum vertrieben wurden.
Meine Meinung zu 2500 :
Das erste, was auffällt, ist der Preis : € 2,60, also DM 5,20, ist kein Pappenstiel mehr. Für wenig mehr gibt es ein Heyne-Taschenbuch,
außerdem geht qualität vor quantität.
aber apropos: mich reizt ja mal gar nix, den band zu lesen. denn in der tat, der negsphären-zyklus endete in einer dramaturgischen vollkatastrophe, war zum schluß nur noch stinklangweilig, völlig ausgelutscht und vorhersehbar. und der neue zyklus klingt in der vorschau leider tatsächlich ganz genau so. "gequälte gestalten" - "sie kommen!" kommen, my ass.
hm ... nö. innerhalb seines perry-schaffens hat er einige sehr straighte hefte hingelegt.Aber kommen wir zum eigentlichen Roman. Frank Borsch hat ihn geschrieben und ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, daß dies ein Roman ohne Zeitsprünge ist – bei diesem Autor eher ungewöhnlich.![]()
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Re: Perry-Rhodan-Erstauflage ab 2500
apropos: was haben die leute da und im perry-forum eigentlich immer mit ihrem "perry wird zur comicserie"? als ob das was schlimmes wäre! als ob ein genre automatisch eine gewisse qulität besäsße und die von comics ist automatisch nieder. als ginge es in comics nur um geballer und primitive erzählweisen.Negasphäre hat geschrieben:Da ich das hier gerade sehe. Nur noch mal zur Klarstellung, damit keine falsche Legenden entstehen. "vertrieben" wurde niemand, und schon gar nicht Kritiker. Wie sollte man das auch machen. Als Member anmelden und losschreiben, so einfach ist das.a3kHH hat geschrieben:Hi Flo, gelesen habe ich ihn schon, war alles andere als eine Offenbarung.breitsameter hat geschrieben:Hat schon jemand Band 2500 gelesen und kann ewtas darüber erzählen?![]()
Nebenan (i.e. hier : http://www.scifinet.org/scifinetboard/i ... topic=8552) hat sich eine Diskussion über die EA ab 2500 ergeben. Dort sind auch viele der Kritiker zu finden, die aus dem PR-Forum vertrieben wurden.
..........
bah.
ich sag mal, von einem perry auf sandman-niveau, auf dem niveau der 20th-century-boys oder auch nur auf dem niveau des ultimate-spider-man, davon würde manch ein perry-leser träumen. das wäre ein quantensprung nach oben.
bis dahin halte ich fest: jeder, der jammert, perry würde "comicartig" werden, hat keine ahnung und weiss nicht, wovon er redet.
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Re: Perry-Rhodan-Erstauflage ab 2500
PR 2500: IMO der schlechteste Jubiband seit Jahren, ein Tiefpunkt in der ganzen Serie. Anscheinend hat Perry seinen Degrader (siehe PR 2499) nicht nur gegen sich selbst, sondern auch gegen das Autorenteam gerichtet.
Traurig. Enttäuschend.
Noch trauriger ist, dass es anscheinend genug Leute gibt (siehe z.B. offizielles PR-Forum), die sowas gut finden. Und solange das der Fall ist, d.h. solange sich sowas verkauft, wird es auch produziert.
Dabei waren meine Erwartungen an den Jubiband eigentlich gar nicht so hoch. Die hatte ich nach dem Ende des vorherigen Zyklus, bei dem ich mich dazu durchgerungen habe, es akzeptabel zu finden, sowieso schon heruntergeschraubt. Aber ich hätte in einem Zyklus, der "Stardust" heißt, doch erwartet, wenigstens einen Bruchteil der "Aufbruchsstimmung" und des "Sense of Wonder" (mangels anderer Begriffe verwende ich die beiden abgedroschenen Phrasen mal wieder) wiederzufinden, die man in den Stardust-Romanen (und z.T. auch noch in PR-Extra 7) des vergangenen Zyklus empfinden konnte. Oder wenigstens ein neues Szenario.
Stattdessen? Wieder mal die Invasion eines (über-)mächtigen, abgrundtief bösen, hässlichen und amoralischen Gegners.
Daher rührt meine Enttäuschung.
Etwas anderes empfinde ich, wenn ich lese, wie hasserfüllt Mondra und z.T. selbst Bully und Rhodan sich in PR 2500 verhalten. Das ruft in mir geradezu Entsetzen wach. Wären die Geschehnisse aus der Perspektive eines einfachen Soldaten geschildert worden, oder hätten wir schon einen halben Zyklus hinter uns, in dem Mondra & Co. die abscheulichsten Gräueltaten ihres neuesten Gegners erdulden mussten, dann hätte ich all diese Überreaktionen vielleicht noch tolerieren können. Wenn ich aber lese, dass da mit Leichenteilen Fußball gespielt wird, Extraterrestrier als "Monster" und Gegner als "Schwein" bezeichnet werden, denen man am besten "den Hals umdreht" oder sie sonstwie nach Belieben behandelt, wie man einem Kriegsgefangenen einfach mal was aus dem Gehirn herausoperiert (könnte ja interessante Technik drinstecken, die man klauen kann) usw., dann packt mich das kalte Grausen.
Das ist nicht "mein" PR. Ich weiß nicht, was Frank Borsch sich dabei gedacht hat. Wenn er die Gräuel des Krieges beschreiben wollte (wobei man sich fragen kann, ob das zum x-ten Mal hätte sein müssen), und zwar auf eine Art und Weise, die erkennen lässt, dass das nicht schön ist, dann hat er gründlich danebengehauen. Dieser Roman liest sich wie billigste Military-SF, in der unsere heldenhaften Terraner mit einem harten Anführer (PR) als Speerspitze ganze Horden untermenschlicher Ungeheuer wegschlachten und so am Ende einen glorreichen Sieg erringen.
Traurig. Enttäuschend.
Noch trauriger ist, dass es anscheinend genug Leute gibt (siehe z.B. offizielles PR-Forum), die sowas gut finden. Und solange das der Fall ist, d.h. solange sich sowas verkauft, wird es auch produziert.
Dabei waren meine Erwartungen an den Jubiband eigentlich gar nicht so hoch. Die hatte ich nach dem Ende des vorherigen Zyklus, bei dem ich mich dazu durchgerungen habe, es akzeptabel zu finden, sowieso schon heruntergeschraubt. Aber ich hätte in einem Zyklus, der "Stardust" heißt, doch erwartet, wenigstens einen Bruchteil der "Aufbruchsstimmung" und des "Sense of Wonder" (mangels anderer Begriffe verwende ich die beiden abgedroschenen Phrasen mal wieder) wiederzufinden, die man in den Stardust-Romanen (und z.T. auch noch in PR-Extra 7) des vergangenen Zyklus empfinden konnte. Oder wenigstens ein neues Szenario.
Stattdessen? Wieder mal die Invasion eines (über-)mächtigen, abgrundtief bösen, hässlichen und amoralischen Gegners.
Daher rührt meine Enttäuschung.
Etwas anderes empfinde ich, wenn ich lese, wie hasserfüllt Mondra und z.T. selbst Bully und Rhodan sich in PR 2500 verhalten. Das ruft in mir geradezu Entsetzen wach. Wären die Geschehnisse aus der Perspektive eines einfachen Soldaten geschildert worden, oder hätten wir schon einen halben Zyklus hinter uns, in dem Mondra & Co. die abscheulichsten Gräueltaten ihres neuesten Gegners erdulden mussten, dann hätte ich all diese Überreaktionen vielleicht noch tolerieren können. Wenn ich aber lese, dass da mit Leichenteilen Fußball gespielt wird, Extraterrestrier als "Monster" und Gegner als "Schwein" bezeichnet werden, denen man am besten "den Hals umdreht" oder sie sonstwie nach Belieben behandelt, wie man einem Kriegsgefangenen einfach mal was aus dem Gehirn herausoperiert (könnte ja interessante Technik drinstecken, die man klauen kann) usw., dann packt mich das kalte Grausen.
Das ist nicht "mein" PR. Ich weiß nicht, was Frank Borsch sich dabei gedacht hat. Wenn er die Gräuel des Krieges beschreiben wollte (wobei man sich fragen kann, ob das zum x-ten Mal hätte sein müssen), und zwar auf eine Art und Weise, die erkennen lässt, dass das nicht schön ist, dann hat er gründlich danebengehauen. Dieser Roman liest sich wie billigste Military-SF, in der unsere heldenhaften Terraner mit einem harten Anführer (PR) als Speerspitze ganze Horden untermenschlicher Ungeheuer wegschlachten und so am Ende einen glorreichen Sieg erringen.
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Re: Perry-Rhodan-Erstauflage ab 2500
das passt doch in den trend der letzten jahre. perry verübermenscht wieder; abwählbar ist er sowieso seit langem nicht mehr.
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Re: Perry-Rhodan-Erstauflage ab 2500
auch rainer castor schreibt mal wieder. meine freude hält sich in grenzen.
s. http://www.perrypedia.proc.org/index.ph ... t_(Zyklus)
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http://www.pannor.de
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Re: Perry-Rhodan-Erstauflage ab 2500
Mir persönlich hat der Roman eigentlich ganz gut gefallen, hier und da kam mit ein Satz unter, der sich mir nicht offenbaren wollte, aber ansonsten ließ sich das ganze angenehm lesen. Was die Story angeht, so laß ich erstmal die nächsten Hefte auf mich zukommen, denn was in dem Video mit KNF und UA zu hören war, klang gar nicht mal so schlecht.
Was mich viel eher nervt, ist die Tatsache, daß anscheinend immer mehr Leute in der Lage sind, einen 100-Hefte-Zyklus bereits nach der ersten Nummer zu beurteilen.... das ist blöd, und hier ist was schlecht, und die Titelbilder sind auch doof... etc. Es wird niemand gezwungen, die Hefte zu kaufen und zu lesen.
Andererseits sollten die Autoren sich aber auch mal wieder auf das Wesentliche konzentrieren (nämlich die Heftserie) und nicht so viel Spin-off und anderen Merchandisekram fabrizieren. Das ganze Drumherum trägt nämlich nur dazu bei, daß eine tolle Sache immer bescheidener wird (siehe z.B. Starwars).
Nichtsdestotrotz, das nächste Heft kann kommen... (hey man, Nummer 2501 - yeah!)
Was mich viel eher nervt, ist die Tatsache, daß anscheinend immer mehr Leute in der Lage sind, einen 100-Hefte-Zyklus bereits nach der ersten Nummer zu beurteilen.... das ist blöd, und hier ist was schlecht, und die Titelbilder sind auch doof... etc. Es wird niemand gezwungen, die Hefte zu kaufen und zu lesen.
Andererseits sollten die Autoren sich aber auch mal wieder auf das Wesentliche konzentrieren (nämlich die Heftserie) und nicht so viel Spin-off und anderen Merchandisekram fabrizieren. Das ganze Drumherum trägt nämlich nur dazu bei, daß eine tolle Sache immer bescheidener wird (siehe z.B. Starwars).
Nichtsdestotrotz, das nächste Heft kann kommen... (hey man, Nummer 2501 - yeah!)