[Serie] Der neue Kampfstern Galactica

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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von Bully »

Chloe hat geschrieben:
Bully hat geschrieben: ... Head Six: wo kommt die Erklärung in der (oder sonst einer) Folge vor?

Sie sagte doch schon zu Baltar, als der sich auf seinen Geisteszustand untersuchen ließ, sie sei ein Engel von Gott.
Die Stelle muss mir dann entgangen sein; da sie sich nicht gerade so verhält, wie man (ich) es von einem Boten Gottes erwartet, wäre mir diese Aussage suspekt vorgekommen.
"Also sehe ich das jetzt richtig:Durch die Liebe ihrer Eltern entsteht ein Mensch-Zylonen-Hybrid: Hera. Dieser spezielle Umstand lässt sich nicht wiederholen, ... "
Meines Wissens war nie die Rede davon, dass es sich nicht wiederholen lässt. Nur, dass Hera die erste war, bei der es funktioniert hat und es vorher unzählige Male eben nicht funktioniert hat.
Ok, die Zylonen wollten sie untersuchen, um das zu wiederholen - vllt. wäre das gelungen.
Wobei, wenn Gott dahinter steckt, ist es ein Wunder und kann wissenschaftlich nicht reproduziert werden...
"Dieses Kind, und nur dieses Kind, wird von einem Wesen, was die ganze Zeit Gott genannt wurde, als Briefträger verwendet: für die bunten Punkte, die die Noten für die Melodie sind, die den Code repräsentiert, die die Sprungkoordinaten der Erde 2.0 auf der Tastatur der Galaktika darstellen.
Und wenn ich Chloe wirklich ganz verstanden habe, sind das relative Koordinaten, d.h., dass Schiff musste von dem Orbit der Zylonenkolonie um das schwarze Loch aus springen."
Du, ob das relative Koordinaten waren, darüber habe ich mir nicht den Kopf zerbrochen und ich glaube auch kaum, dass die Autoren das getan haben. Was bringen denn solche Spitzfindigkeiten für die Geschichte?
Wenn das die absoluten Koordinaten gewesen wären, hätte Starbuck sie jederzeit, nachdem sie dem Pianomann begegnet war, in einen beliebigen Sprungcomputer eingeben können. Dann wäre der ganze letzte Teil mit der Jagd nach Hera nicht Gottes Plan, und es wäre egal, wer dabei gewesen wäre, und die Opernvisionen wären nicht verwirklicht worden.
"Die Wege Gottes sind berühmt für ihre spaghettiartige Verstrickung. :lol: Was ist bloß aus so "einfachen" Anweisungen wie: "Gehe in die stolze Stadt Ninive und verkünde dort..." oder "Baue meine Kirche wieder auf." - "Nein, Franz, nicht das Gebäude." geworden? :lol: "
Ich hätte die Fans hören wollen, wenn sowas in der Serie gekommen wäre :D
Ein Gott, der die Leute erraten lässt, was er von ihnen will, ist natürlich einfacher zu akzeptieren, als einer, der einfach sagt, was die Leute machen sollen. :roll: Aber ok, Menschen machen mit Labormäusen ja auch letzteres. :wink:

"Und weil nur Starbuck den obigen Zusammenhang dank ihres Klavierspielervaters erkennen konnte, musste Starbuck wiederauferstanden werden. Okeee..."
Nein, andersrum wird ein Schuh draus. Weil Kara eine Bestimmung hatte, wurde ihr der Pianomann-Engel geschickt.
Warum einfach, wenn man zig Variabelen einbaut? Weil man Gott ist.

"Wenn ich jetzt ganz blöd frage, wenn Kopf-Baltar und -Six dabei sind, und das sind, was sie sein sollen, warum wissen die das nicht (bzw., warum sagen sie es nicht einfach - Baltar wäre z.B. beinah NICHT mitgekommen, und Kopf-Six scheint sich da nicht groß eingemischt zu haben...). "
Baltar ist aber mitgekommen. Was Head Six gemacht hätte, wenn er nicht mitgekommen wäre, ist doch völlig spekulativ.
Und Head Six sagte ihm bereits in Season 2, dass sie ein Engel sei. Wie kommst du denn darauf, dass die beiden nicht wissen, was sie sind?
Die Heads wissen wohl, was sie sind. Ich meinte, warum wissen sie nicht, dass die bunten Punkte Noten sind, die die Sprungkoordinaten darstellen? Warum wissen sie nicht, welche Koordinaten die Erde hat? Wenn Baltar mit zur finalen Schlacht muss, um die Rede zu halten (die tatsächlich gut war), wieso sagt sie es ihm nicht? Was wäre passiert, wenn
Tyrol nicht seine Frau gerächt hätte?
Anderswo known as Yart Fulgen
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von Chloe »

Bully hat geschrieben:Die Stelle muss mir dann entgangen sein; da sie sich nicht gerade so verhält, wie man (ich) es von einem Boten Gottes erwartet, wäre mir diese Aussage suspekt vorgekommen.
Das war Anfang Staffel 2, als Baltar sich auf diesen Chip im Kopf untersuchen ließ.
Ok, die Zylonen wollten sie untersuchen, um das zu wiederholen - vllt. wäre das gelungen.
Wobei, wenn Gott dahinter steckt, ist es ein Wunder und kann wissenschaftlich nicht reproduziert werden...
Cavil glaubte aber nicht an "Gott". :D Die anderen waren sich eben nicht sicher, ob und wann sie das wiederholen können. In der ersten Staffel war ja des Öfteren angedeutet, dass die Zylonen Liebe nicht nachempfinden können. In den Szenen, in denen sie auf Caprica über Helo diskutierten. Oder auch später, asl Elosha zu D'Anna sagte, sie würde zum ersten Mal erfahren, was Liebe ist. Oder als Caprica Six zu D'Anna sagte, wenn sie jemals geliebt hätte, müsste sie nicht fragen. Liebe war den Zylonen, jedenfalls den 7, unbekannt. Athena und Caprica Six waren die Ausnahmen. Die Skinjobs auf der ersten Erde konnten sich reproduzieren, haben aber irgendwann die Fähigkeit verloren. Warum, wäre eine interessante Frage.
Wenn das die absoluten Koordinaten gewesen wären, hätte Starbuck sie jederzeit, nachdem sie dem Pianomann begegnet war, in einen beliebigen Sprungcomputer eingeben können. Dann wäre der ganze letzte Teil mit der Jagd nach Hera nicht Gottes Plan, und es wäre egal, wer dabei gewesen wäre, und die Opernvisionen wären nicht verwirklicht worden.
Kann schon sein. Meinetwegen war das ein Fehler der Autoren. Die Intention ist jedenfalls bei mir angekommen.
Ein Gott, der die Leute erraten lässt, was er von ihnen will, ist natürlich einfacher zu akzeptieren, als einer, der einfach sagt, was die Leute machen sollen. :roll: Aber ok, Menschen machen mit Labormäusen ja auch letzteres. :wink:
Als so etwas ähnliches wie einen Experimentator mit Labormäusen sehe ich diesen "Gott" auch an. Das letzte Gespräch zwischen den Engeln Six und Baltar bestätigt das nur.

Die Heads wissen wohl, was sie sind. Ich meinte, warum wissen sie nicht, dass die bunten Punkte Noten sind, die die Sprungkoordinaten darstellen? Warum wissen sie nicht, welche Koordinaten die Erde hat? Wenn Baltar mit zur finalen Schlacht muss, um die Rede zu halten (die tatsächlich gut war), wieso sagt sie es ihm nicht? Was wäre passiert, wenn
Tyrol nicht seine Frau gerächt hätte?
Warum sollte "Gott" ihnen das sagen? Schon die Sache, dass Head Six nicht wusste, das Hera noch lebt, zeigt, dass "Gott" seinen Messengern nicht alle Informationen gab. Selbst wenn sie es wussten, warum sollten sie eingreifen, bevor es unumgänglich ist? Wer sagt überhaupt, dass sie den Auftrag hatten, um jeden Preis das Überleben von Hera zu sichern? Ich sehe das nicht so.
Wie gesagt, ich sehe diesen "Gott" eher als Experimentator. Er gibt gewisse Hilfestellungen, erwartet aber auch, dass die "Labormäuse" selbst etwas leisten. Er nimmt ihnen nicht die ganze Arbeit ab. "Are we worthy of survival"? Vielleicht sind sie es ja nicht. Wenn nicht - nächste Runde.
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von Bully »

Chloe hat geschrieben: ...
Das war Anfang Staffel 2, als Baltar sich auf diesen Chip im Kopf untersuchen ließ.
"Meine Wahnvorstellung sagt, sie sei ein Engel - dann kann sie kein zylonisches Wetwareprogramm sein..." :D
...
Cavil glaubte aber nicht an "Gott". :D
Anscheinend irrte er da.
Die anderen waren sich eben nicht sicher, ob und wann sie das wiederholen können. In der ersten Staffel war ja des Öfteren angedeutet, dass die Zylonen Liebe nicht nachempfinden können. In den Szenen, in denen sie auf Caprica über Helo diskutierten. Oder auch später, asl Elosha zu D'Anna sagte, sie würde zum ersten Mal erfahren, was Liebe ist. Oder als Caprica Six zu D'Anna sagte, wenn sie jemals geliebt hätte, müsste sie nicht fragen. Liebe war den Zylonen, jedenfalls den 7, unbekannt. Athena und Caprica Six waren die Ausnahmen.
Dieselben, die schwanger werden. Was soll uns das wohl sagen?
Die Skinjobs auf der ersten Erde konnten sich reproduzieren, haben aber irgendwann die Fähigkeit verloren. Warum, wäre eine interessante Frage.
In der Tat.
... Kann schon sein. Meinetwegen war das ein Fehler der Autoren. Die Intention ist jedenfalls bei mir angekommen.
Inzwischen frage ich mich, ob die Vision "ganz normales" Hellsehen waren.
Ein Gott, der die Leute erraten lässt, was er von ihnen will, ist natürlich einfacher zu akzeptieren, als einer, der einfach sagt, was die Leute machen sollen. :roll: Aber ok, Menschen machen mit Labormäusen ja auch letzteres. :wink:
Als so etwas ähnliches wie einen Experimentator mit Labormäusen sehe ich diesen "Gott" auch an. Das letzte Gespräch zwischen den Engeln Six und Baltar bestätigt das nur.
Letzteres finde ich nicht - vllt. wird irgendwann einmal durch Zufall der Kreis unterbrochen, aber von irgendwelchen Experimenten haben die nicht geredet. Wobei Engel vllt. auch nicht alles wissen.


Die Heads wissen wohl, was sie sind. .... Warum wissen sie nicht, welche Koordinaten die Erde hat? Wenn Baltar mit zur finalen Schlacht muss, um die Rede zu halten (die tatsächlich gut war), wieso sagt sie es ihm nicht? ...
Warum sollte "Gott" ihnen das sagen?
Wenn er will, dass die Kolonisten die Erde 2.0 erreichen, wäre das eine Maßnahme. Wenn er bloß testen wollte, ob der Engel Kara von alleine drauf kommt, hätte er auf den Pianoengel verzichten können. Also scheint das Erreichen der Erde 2.0 Vorrang vorm reinen Mäuse-IQ-Test zu haben. :wink:
Schon die Sache, dass Head Six nicht wusste, das Hera noch lebt, zeigt, dass "Gott" seinen Messengern nicht alle Informationen gab.
Vllt. gehörte es auch zu Baltars Test, bestimmte Infos nicht weiterzugeben.
Selbst wenn sie es wussten, warum sollten sie eingreifen, bevor es unumgänglich ist?
Da hast Du Recht. Dann wäre ja die Spannung futsch gewesen.
Wer sagt überhaupt, dass sie den Auftrag hatten, um jeden Preis das Überleben von Hera zu sichern? Ich sehe das nicht so.
Heras Rettung vllt. nicht, aber die Vereinigung der beiden Zivilisationen?
Wie gesagt, ich sehe diesen "Gott" eher als Experimentator. Er gibt gewisse Hilfestellungen, erwartet aber auch, dass die "Labormäuse" selbst etwas leisten. Er nimmt ihnen nicht die ganze Arbeit ab. "Are we worthy of survival"? Vielleicht sind sie es ja nicht. Wenn nicht - nächste Runde.
Er hat ihnen ziemlich viel Arbeit abgenommen: diverse unglaubliche Zufälle, die man jetzt getrost der Hand Gottes zuschreiben kann - z.B. einer der Letzten Fünf musste so angeschossen werden, dass er nur noch als Hybride eingesetzt werden konnte, dann der Raketenangriff, der genau richtig kam, und natürlich die Existenz einer Erde 2.0. Starbucks Visionen, als sie noch lebte. Starbucks Wiederauferstehung. Starbucks Visionen als Engel. Starbucks Engel, der ihr Tipps gibt. Baltars und Capricas jeweilige Schutzengel: "Ihr müsst die Menschheit retten, aber wir sagen nicht wie. :-P " Was sie daraufhin taten, war im Grunde geraten und keine "Leistung" in dem Sinne.
Und natürlich alles, was mit Hera zu tun hat. Da Gott offenbar auch Zufälle steuern kann, war sie nie in echter Gefahr.
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von Chloe »

Bully hat geschrieben:Dieselben, die schwanger werden. Was soll uns das wohl sagen?

Dass sie mit ihrer Vermutung richtig lagen? Das konnten sie aber zu der Zeit, als sie Hera so wichtig nahmen, nicht wissen. Und wir haben ja gesehen, wie prompt Hera an Bedeutung verlor, als die Hoffnung bestand, dass Caprica ein Kind zur Welt bringen würde.
Inzwischen frage ich mich, ob die Vision "ganz normales" Hellsehen waren.
Aber auch beim Hellsehen kommen die Visionen irgendwo her. Dann sind wir statt bei "Gott" eben bei der "sublime inspiration", die Baltar nannte.
Letzteres finde ich nicht - vllt. wird irgendwann einmal durch Zufall der Kreis unterbrochen, aber von irgendwelchen Experimenten haben die nicht geredet. Wobei Engel vllt. auch nicht alles wissen.
Nein, aber die Aussage "God has a plan for everything and everyone" deutet für mich nicht auf einen reinen Beobachter hin. Außerdem die Aussage von Head Six, dass die Wiederholungen Teil des Plans seien.

Wenn er will, dass die Kolonisten die Erde 2.0 erreichen, wäre das eine Maßnahme. Wenn er bloß testen wollte, ob der Engel Kara von alleine drauf kommt, hätte er auf den Pianoengel verzichten können. Also scheint das Erreichen der Erde 2.0 Vorrang vorm reinen Mäuse-IQ-Test zu haben. :wink:
Mit einem reinen Mäuse-IQ-Test würde ich es auch nicht vergleichen. Laborexperiment war vielleicht der falsche Vergleich. Eher so ein Verhältnis wie zwischen Q und Picard (RDM hat ja mindestens zwei der Q-Folgen mitgeschrieben, in denen Q Picard irgendwie auf die Sprünge half - Tapestry und All Good Things). Also in dem Sinne "A master and his beloved pet", wie Data das nannte. Er möchte vielleicht schon lieber sehen, dass sie überleben, aber es besteht halt auch die Möglichkeit, dass er das Interesse verliert und sie über die Klinge springen lässt, wenn sie sich gar zu dumm anstellen. Offenbar ist das ja in den letzten Runden passiert.
Er hat ihnen ziemlich viel Arbeit abgenommen: diverse unglaubliche Zufälle, die man jetzt getrost der Hand Gottes zuschreiben kann - z.B. einer der Letzten Fünf musste so angeschossen werden, dass er nur noch als Hybride eingesetzt werden konnte, dann der Raketenangriff, der genau richtig kam, und natürlich die Existenz einer Erde 2.0. Starbucks Visionen, als sie noch lebte. Starbucks Wiederauferstehung. Starbucks Visionen als Engel. Starbucks Engel, der ihr Tipps gibt. Baltars und Capricas jeweilige Schutzengel: "Ihr müsst die Menschheit retten, aber wir sagen nicht wie. :-P " Was sie daraufhin taten, war im Grunde geraten und keine "Leistung" in dem Sinne.
Und natürlich alles, was mit Hera zu tun hat. Da Gott offenbar auch Zufälle steuern kann, war sie nie in echter Gefahr.
Ob sie in echter Gefahr war, hängt davon ab, ob "Gott" wollte, dass sie um jeden Preis überlebt. Das glaube ich wie gesagt nicht, denn wenn es ihm um das Überleben seiner "Pets" um jeden Preis ging, dann hätte er sich nicht die mehrmaligen "Vorrunden" mit ansehen müssen. Mindestens auf der Erde 1 sind auch schon die Engel aufgetaucht. Auf Kobol muss er auch irgendwie mitgemischt haben und hat sich dann verdünnisiert, weil sie anfingen "falsche Idole" anzubeten. Die eigentliche "Leistung" sehe ich in der Entwicklung, sich mit den Feinden zu vereinen, was "Gott" vielleicht veranlasst haben könnte, massiver als in den Vorrunden einzugreifen, da sich nun etwas Entscheidendes geändert hat.

Ich frage mich, ob RDM den christlichen Gott so sieht. Er sagte ja, er sei Agnostiker und "recovering Catholic".
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von Bully »

Die Opernhausvision hat keine konkrete Handlung ausgelöst und war auch keine Botschaft, deshalb "nur" das Ergebnis einer entsprechenden übersinnlichen Begabung.

Die theologischen Vorstellungen, die in der Serie umgesetzt wurden, kommen mir sehr seltsam vor. ;-)
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von Montag »

Wow, ihr habt euch ja echt viele Gedanken, um die religiöse Komponente gemacht.Das hab ich nicht.
Und das liegt einfach daran, dass ich es in den ersten Staffeln viel spannender fand, als das alles noch
völlig unklar war. Da war Adama, der nicht besonders religiös war und Roslin vorgehalten hat, dass
die Prophezeiungen nur Geschichten sind. Da war Roslin, die sich immer mehr als Messias gesehen
hat und so noch ein paar zusätzliche Komplexe entwickelt hat. Da waren diese religiösen Typen, die
ihr das abgekauft haben. Und da waren auch noch die Zylonen, die anscheinend an einen Gott geglaubt haben.

Und keiner von ihnen hatte Recht, weil es ja ein Glaube war, aber alle dachten im Recht zu sein. Das
waren sehr nachvollziehbare Motivationen für ihre Handlungen. Aber dann lässt man am Ende die Katze
aus dem Sack und sagt: okay es gibt einen Gott, es hat ihn immer gegeben, das ist objektiv so. Das
kann nun auch Adama nicht mehr bestreiten. Dieses Auftreten von Gott ist insofern überhaupt nicht mehr
agnostisch und irgendwie nimmt es den Figuren auch ihre Verantwortung. Jetzt gibt es quasi einen neuen
Charakter "Gott" in der Serie, der mitmischt, aber dessen Wege bekanntermaßen unergründlich sind.
Ein Charakter dessen Handlung ich als Zuschauer aber nicht nachvollziehen kann, finde ich weniger
glaubhaft, als einen bei dem ich das kann. Als man die Motivation der Handlungen der Gläubigen noch
entweder als Glaube oder als religiöse Verblendung hat ansehen können, war mich das Geschehen
der Serie sehr nachvollziehbar. Gott bringt das "anything goes"-Element mit rein.
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von Chloe »

Bully hat geschrieben:Die theologischen Vorstellungen, die in der Serie umgesetzt wurden, kommen mir sehr seltsam vor. ;-)
:lol: Also als "christliche Propaganda", wie ich das teils gelesen habe, würde ich es jedenfalls nicht ansehen. Dazu ist mir dieser "Gott" etwas zu dubios ;)
Montag hat geschrieben:Dieses Auftreten von Gott ist insofern überhaupt nicht mehr agnostisch und irgendwie nimmt es den Figuren auch ihre Verantwortung.
Das sehe ich nicht so, denn "Gott" hat ja bereits mehrfach demonstriert, dass er nicht unter allen Umständen einspringt und den Karren aus dem Dreck zieht. Wenn dem so wäre, würden auch die Drohungen von Head Six, wenn Baltar nicht spurte, keinen Sinn machen.

Zum Thema agnostisch: Es wirkt auf mich streckenweise fast etwas wie eine überzeichnete Darstellung des alttestamentlichen Gottes, mit der Zielsetzung, dessen unliebsame Eigenschaften herauszustellen. Oder vielleicht ist sie auch gar nicht mal überzeichnet. Dann dieses "it doesn't like that name". Es ist nur meine Interpretation, aber bei mir kommt das wirklich als so etwas in Richtung Star Treks Q an. Die Charaktere betrachten und bezeichnen "es" als "Gott", es hat gottgleiche Fähigkeiten (die hat Q aber auch) , aber "es" mag diese Bezeichnung "Gott" nicht, was suggeriert, dass es vielleicht gar kein Gott ist, sondern nur ein verzogener Bengel einer höheren Spezies wie Q oder Trelane in ST:TOS. Zumal nirgendwo suggeriert wird, dass "Gott" das Universum erschaffen hat, und dass er die Menschen erschaffen hat, sagen auch nur die Zylonen. Eigentlich müssten sich Christen heftigst über so eine Darstellung aufregen ;) Agnostisch ist nicht die richtige Bezeichnung und mit fehlt eine passende Bezeichnung dafür, aber im Hinblick auf ein Gottesbild, das von einem Gott der Liebe ausgeht, ist es jedenfalls recht subversiv. Und dann noch Baltar zum Auserwählten zu machen...
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von Bully »

Chloe hat geschrieben:
Bully hat geschrieben:Die theologischen Vorstellungen, die in der Serie umgesetzt wurden, kommen mir sehr seltsam vor. ;-)
:lol: Also als "christliche Propaganda", wie ich das teils gelesen habe, würde ich es jedenfalls nicht ansehen. Dazu ist mir dieser "Gott" etwas zu dubios ;)
Eben. Als christliche Propaganda ist das definitiv nicht gedacht.
Montag hat geschrieben:Dieses Auftreten von Gott ist insofern überhaupt nicht mehr agnostisch und irgendwie nimmt es den Figuren auch ihre Verantwortung.
Das sehe ich nicht so, denn "Gott" hat ja bereits mehrfach demonstriert, dass er nicht unter allen Umständen einspringt und den Karren aus dem Dreck zieht. Wenn dem so wäre, würden auch die Drohungen von Head Six, wenn Baltar nicht spurte, keinen Sinn machen.
Baltar hat nicht das Rückgrat, Gott zu testen. :lol: Die Drohungen hatten Sinn, weil Head-Six das wusste.
Die Verantwortung von Balter, Caprica und Starbuck bestand darin, zu erraten, was Gott von ihnen wollte. Die Adamas übernahmen tatsächlich selbst Verantwortung, was beinhaltete, Starbuck zu vertrauen. Die sonstigen Zylonen und Roslin lagen irgendwo dazwischen. Achso, und Heras Eltern hatten die Verantwortung für Hera.
Zum Thema agnostisch: Es wirkt auf mich streckenweise fast etwas wie eine überzeichnete Darstellung des alttestamentlichen Gottes, mit der Zielsetzung, dessen unliebsame Eigenschaften herauszustellen. Oder vielleicht ist sie auch gar nicht mal überzeichnet.
Der Gott des Alten Testamentes hätte die Sonnen der Zwölf Kolonien zu Noven werden lassen, und zwar gleichzeitig. :wink:
Dann dieses "it doesn't like that name". Es ist nur meine Interpretation, aber bei mir kommt das wirklich als so etwas in Richtung Star Treks Q an.
Manchmal schon.
Die Charaktere betrachten und bezeichnen "es" als "Gott", es hat gottgleiche Fähigkeiten (die hat Q aber auch) , aber "es" mag diese Bezeichnung "Gott" nicht, was suggeriert, dass es vielleicht gar kein Gott ist, sondern nur ein verzogener Bengel einer höheren Spezies wie Q oder Trelane in ST:TOS. Zumal nirgendwo suggeriert wird, dass "Gott" das Universum erschaffen hat, und dass er die Menschen erschaffen hat, sagen auch nur die Zylonen.
Und die können es nicht wissen, weil...äh, warum? Ich hatte jetzt außerdem gedacht, dass der BSG-Gott auch die Erde 2.0 inkl. Homo Erectus erschaffen hätte.
Eigentlich müssten sich Christen heftigst über so eine Darstellung aufregen ;)
Die Ähnlichkeit ist dafür nicht groß genug, finde ich.
Agnostisch ist nicht die richtige Bezeichnung und mit fehlt eine passende Bezeichnung dafür, aber im Hinblick auf ein Gottesbild, das von einem Gott der Liebe ausgeht, ist es jedenfalls recht subversiv.
Mein Gottesbild ist etwas mehrdimensionaler. :lol:
Und dann noch Baltar zum Auserwählten zu machen...
Der ist wenigstens nicht so zickig wie Jona... :wink:
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von Chloe »

Bully hat geschrieben:Die Verantwortung von Balter, Caprica und Starbuck bestand darin, zu erraten, was Gott von ihnen wollte. Die Adamas übernahmen tatsächlich selbst Verantwortung, was beinhaltete, Starbuck zu vertrauen. Die sonstigen Zylonen und Roslin lagen irgendwo dazwischen. Achso, und Heras Eltern hatten die Verantwortung für Hera.
Man kann doch jemanden nur zur Verantwortung ziehen, wenn er überhaupt um seine Aufgabe weiß oder sie wenigstens erahnen kann. Starbuck und die Adamas glaubten nichtmal an "Gott", wie hätten sie also erraten können, was er von ihnen wollte?
Und die können es nicht wissen, weil...äh, warum?[
Umgekehrte Frage - warum hätten sie es wissen wollen? Sie können allenfalls glauben. Wissen können sie es nicht.
Ich hatte jetzt außerdem gedacht, dass der BSG-Gott auch die Erde 2.0 inkl. Homo Erectus erschaffen hätte.

Dafür sehe in der Serie nun wirklich keine Belege.
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von Bully »

Chloe hat geschrieben:
Bully hat geschrieben:Die Verantwortung von Balter, Caprica und Starbuck bestand darin, zu erraten, was Gott von ihnen wollte. Die Adamas übernahmen tatsächlich selbst Verantwortung, was beinhaltete, Starbuck zu vertrauen. Die sonstigen Zylonen und Roslin lagen irgendwo dazwischen. Achso, und Heras Eltern hatten die Verantwortung für Hera.
Man kann doch jemanden nur zur Verantwortung ziehen, wenn er überhaupt um seine Aufgabe weiß oder sie wenigstens erahnen kann.
Adama hatte die Verantwortung, die Flotte zu führen. Die Aufgabe hatte er auch nicht von "Gott". Was Balter betrifft, so war "Verantwortungsbewusstsein" eher nicht das Leitmotiv seines Handelns. Es sei den, er hielte sich nur für sich selbst verantwortlich. :lol: Starbuck und Caprica hatten Veranwortungen zusätzlich zu dem, was "Gott" von ihnen wollte.
Starbuck und die Adamas glaubten nichtmal an "Gott", wie hätten sie also erraten können, was er von ihnen wollte?
Speziell Adama sr., glaubt und vertraut Starbucks Visionen. Was zufällig genau das ist, was der Absender dieser Visionen anscheinend will. Da der Absender "Gott" ist, hat Adama erraten und getan, was "Gott" wollte.
Starbuck selbst sollte den Sprungantrieb auf die Koordinaten programmieren, die "Gott" ihr übermittelt hat. Sie musste nur erraten, dass die Punkte Noten sind, und die Noten Tasten.
So kann man erraten und tun, was Gott von einem will, ohne an Gott zu glauben.
Und die können es nicht wissen, weil...äh, warum?[
Umgekehrte Frage - warum hätten sie es wissen wollen? Sie können allenfalls glauben. Wissen können sie es nicht.
Jein.
Im BSGversum gibt es "Gott", das ist uns jetzt klar. Wenn es die Menschen vor den Zylonen gab, können die Zylonen nicht aus eigener Anschauung wissen, wie die Menschen entstanden sind, da hast Du recht. Dennoch könnten sie Hinweise haben, die die Annahme, Gott habe die BSG-Menschen erschaffen, stützen, so dass das kein reiner Glaube ist.
Mal abgesehen von den anderen Gelegenheiten, wo sich (religiöse) Glaubensinhalte in der Serie als wahr erwiesen.
Genausogut könnte es auch eine Zeitschleife gewesen sein, ich will nicht sagen, dass es so sein muss.
Ich hatte jetzt außerdem gedacht, dass der BSG-Gott auch die Erde 2.0 inkl. Homo Erectus erschaffen hätte.

Dafür sehe in der Serie nun wirklich keine Belege.
Man wundert sich, dass es einen Planeten mit einer ausreichend menschenähnlichen Spezies gibt. Jemand führt dies auf Gott zurück. Ok, kein Beleg, aber die einzige Erklärung, die dem Publikum angeboten wird.
Ich verspoile das alles mal. Manchmal kommen spoiler- und Zitier-Formatierung durcheinander...
Zuletzt geändert von Bully am 18. August 2010 15:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von Kringel »

Nein, ich darf nicht lesen, was ihr schreibt!
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;)

Bin erst bei Episode 5 der 4. Staffel angelangt ("Meuterei im All"), aber ich finde das ganze Religions- bzw. Glaubensgeschwurbel extrem schwer zu ertragen. Fast noch schwerer als die jetzt auch noch restlos durchgeknallte Starbuck!
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von Montag »

Ja, eben in der letzten Staffel ist das Glaubensgeschwurbel sehr vordergründig.
Und alle sind durchgeknallt! Nicht nur Starbuck. Das war wirklich mein Hauptproblem mit der letzten Staffel: Alle Charaktere sind völlig abgewrackt, da bleibt keiner mehr, für den man Sympathie hegen kann. Außer vielleicht Saul Tigh, der sich mit seiner Zylonen-Identität recht wacker schlägt. Sam Anders hingegen führt die luschige Existenz in Starbucks Schatten weiter, die er schon Ende letzte Staffel begonnen hatte. Der Chief ist mal wieder verwirrt und sucht nach einem Sinn in seinem Leben. Lee verkommt zum Bürohengst und Adama lässt sich konsequent gehen.
Und Roslin war ja eh schon immer verrückt.
Ich glaube, ich hab es schon mal gesagt, aber der Versuch der Autoren, BSG in der letzten Staffel noch düsterer zu machen, hatte bei mir nicht den gewünschten Effekt. In den ersten Staffeln gab es diese finstere Grundstimmung, die durch helle Momente der Charaktere durchbrochen wurden. In der letzten Staffel gab es gefühlt nur noch fiese Schicksalsschläge.
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von upanishad »

Das Prequel "Caprica" wird eingestellt:
http://www.caprica-city.de/index.php?pn ... id=0002802
Es lag wohl nicht zuletzt an der anderen Herangehensweise an die Thematik - mit der Familiengeschichte konnten nicht allzuviele BSG-Fans "abgeholt" werden. Ich kenne die Serie übrigens auch nicht ... und zugegebenermaßen schwächelte auch BSG zuletzt quotentechnisch.

Dafür gibt es Überlegungen, mit "Blodd & chrome" ein eher actionorientiertes Prequel zu platzieren, das während des ersten Zylonenkrieges spielen soll. Mal sehen was daraus wird ...
http://www.caprica-city.de/index.php?pn ... id=0002761
so everything is meaningless and so we carry on
until we face the consequence of everything we've done

:headbanger:
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von Henry de la Fick »

Tja, alles hat einmal ein Ende, ich oute mich dass ich zwar die Vorgängerserie kenne, aber Caprica als Serie? Nie gehört. Ähnlich bei Lost, 24 und Konsorten, die ich zwar kenne, aber kaum gesehen habe (ich habe aber auch nicht das Gefühl, ich hätte dadurch was im Leben verpasst).

Top Serie bleibt X-Files! :prima:
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von Stormking »

upanishad hat geschrieben:Das Prequel "Caprica" wird eingestellt:
http://www.caprica-city.de/index.php?pn ... id=0002802
Es lag wohl nicht zuletzt an der anderen Herangehensweise an die Thematik - mit der Familiengeschichte konnten nicht allzuviele BSG-Fans "abgeholt" werden.
Nein, es war nicht die Herangehensweise, auch wenn das natürlich ne super Ausrede ist. "Caprica" kam einfach ewig nicht in Schwung. Außerdem war die Hauptrolle fehlbesetzt, man kann ein hochbegabtes Wunderkind einfach nicht mit einer Schauspielerin besetzen, die nicht gerade der schnellste Fisch im Teich ist, wenn ihr versteht was ich meine. Der sah man jedenfalls in jedem etwas tiefgründigeren Dialog an, daß sie keine Ahnung hatte wovon sie da gerade sprach.
upanishad hat geschrieben: Dafür gibt es Überlegungen, mit "Blodd & chrome" ein eher actionorientiertes Prequel zu platzieren, das während des ersten Zylonenkrieges spielen soll. Mal sehen was daraus wird ...
http://www.caprica-city.de/index.php?pn ... id=0002761
Was heißt "Überlegungen"? Das Ding wird produziert und nach dem Ende von "Caprica" zum Glück doch nicht als Webkram, sondern als richtige TV-Serie. Mit Thomson & Weddle hat man die beiden Drehbuchautoren verpflichtet, die für einen Großteil der besseren BSG-Episoden veranwortlich waren und die sich immer auf den Military-Bereich der Serie konzentriert hatten.

Das könnte also richtig gut werden. Nur den Titel müssen sie noch ändern, so offensichtlich bei "Spartacus - Blood and Sand" abzukupfern, ist einfach nur peinlich.
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