Ender hat geschrieben: 16. März 2025 11:31
Ich habe "Die weiße Iris" fast am Erscheinungstag gekauft und jetzt knapp anderthalb Jahre gebraucht, um es endlich zu lesen. So ganz groß schien meine Neugier also doch nicht gewesen zu sein.
Einerseits finde ich es immer wieder schön, ins kleine gallische Dorf zurückzukehren, aber andererseits packt es mich dann doch nicht mehr. Diesen Band fand ich jetzt weder besonders gut noch besonders schlecht. Er plätschert so vor sich hin, aber der besondere, intelligente Humor ist halt nicht mehr da.
Bestimmt werde ich auch den nächsten Band wieder kaufen (und irgendwann lesen) ... aber wohl eher aus Gewohnheit.
Diesmal hat es nicht anderthalb Jahre gedauert, sondern nur wenige Monate. Ich habe den neue(ste)n Band "Asterix in Lusitanien" gelesen, und was soll ich sagen ... ich fand ihn ziemlich gut.
Was sämtliche Texter nach Goscinny mMn nicht hinbekommen, ist, Obelix als zwar tollpatschig und naiv, aber eben auch als liebenswert und großartigen besten Freund darzustellen. Stattdessen wirkt er meistens doch eher hohl und ziemlich nervig. Aber das ist wie gesagt kein neu aufgetretenes Phänomen.
Ansonsten fand diesen Band aber recht originell. Ich musste oft schmunzeln, mochte viele kleine Anspielungen und auch einige Bezüge zur Moderne - sonst manchmal arg bemüht wirkend - passten diesmal.
Ich hatte Spaß.