Die Phantastik - Lesechallenge 2026

Science Fiction in Buchform
FOX
True-Fan
True-Fan
Beiträge: 124
Registriert: 5. Januar 2016 13:07
Bundesland: NRW
Land: Deutschland
Liest zur Zeit: Das Milliarden-Gehirn v. T. Sturgeon

Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2026

Ungelesener Beitrag von FOX »

Kategorie 1: ein Comic

Michael Cohen
Tangled River Teil 1, Das Schicksalsrad
Margravio Verlag

Eigentlich wollte ich im Zuge der Challenge einen Comic vom SUC lesen, aber beim Händler meines Vertrauens flog mir dann der o.g. Band zu.

Protagonistin des Comics ist der Teenager Tanya, das erste menschliche Kind, das auf dem fernen Planeten Mehra – der ersten Menschenkolonie – geboren wurde.
Das Dorf in dem Tanya lebt, ist relativ klein und muss ohne technische Hilfsmittel auskommen, da diese nach der Ankunft versagten.
Der Comic schildert die Beziehungen von Tanya zu ihrer besten Freundin und auch zu den Ureinwohnern des Planeten.
Als ein leuchtendes Objekt am Himmel erscheint, wird vermutet, dass das Mutterschiff, mit dem die Menschen seinerzeit angekommen sind, abgestürzt ist.
Tanya erzwingt sich die Teilnahme an der Expedition.
(die dann wohl in Band 2 startet)

Mir hat der Band gut gefallen, er ist relativ ruhig erzählt, es gibt kaum „Action“.
Es wird nicht allzuviel erklärt, der Leser muss sich einiges zusammenreimen.
Die Zeichnungen wirken sehr einfach und erzeugen nicht viel „Atmosphäre“ – wie z.B die Zeichnungen von LEO, passen aber m.E.zur Erzählweiswe.

Da das Mutterschiff auch ein Generationenschiff ist, erinnerte mich die Story ein wenig an „Welt zwischen den Sternen“ von Alexei Panshin.

Obwohl mir der Band gut gefallen hat, und ich die Fortsetzung lesen werde (so sie denn noch erscheint), würde ich ihn hier nicht weiterempfehlen, da er doch eher „speziell“ ist.
Benutzeravatar
Teddy
SMOF
SMOF
Beiträge: 2648
Registriert: 9. Juni 2014 20:26
Bundesland: NRW
Land: Deutschland
Wohnort: Neuss

Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2026

Ungelesener Beitrag von Teddy »

Kategorie 6 - Ein Buch, dessen Titel mit dem Wort "Das" beginnt

Jeffrey Ford - Das Schattenjahr

Bild

Der Roman Das Schattenjahr ist aus dem Jahr 2008 und hat im folgenden Jahr den World Fantasy Award gewonnen. Obwohl Jeffrey Ford in Amerika sehr erfolgreich ist und er mehrere Preise gewonnen hat, sind seine Werke (bis auf zwei Kurzgeschichten) nicht auf deutsch erschienen. Bis vorletztes Jahr Das Schattenjahr im Wandlerverlag erschienen ist.
Im Mittelpunkt der Handlung stehen drei Geschwister, der ca. 12 jährige Ich-Erzähler, sein ein Jahr älterer Bruder und die zwei Jahre jüngere Schwester, die in den 60er Jahren in einer Kleinstadt auf Long Island aufwachsen, zusammen mit ihrer alkoholabhängigen Mutter und einem Vater, der mehrere Jobs hat und dementsprechend kaum zu Hause ist. Ende der Sommerferien verschwindet ein Junge aus der Nachbarschaft und die Geschwister beschließen, selber in dem Fall zu ermitteln und kommen einem weißgekleideten Mann, der einen weißen Straßenkreuzer fährt, auf die Spur. Der Roman enthält nur wenige phantastische Elemente: Die Schwester besitzt die Gabe, den Aufenthaltsort von Personen zu erahnen. Mögliche übernatürliche Fähigkeiten des weißen Manns werden nur angedeutet. Vielleicht taucht ein Geist auf. Viel Raum nimmt der Alltag der Kinder ein, die Schule mit autoritären Lehrern und den in amerikanischen Romanen typischen Schulbullies.
Der Roman ist nicht perfekt, er könnte durchaus mehr Spannung vertragen und gerade in der Schule werden doch einige Klischees bemüht. Trotzdem hat er mir sehr gut gefallen und ich würde ihm jedem empfehlen, der gerne Geschichten mit Kindern als Hauptfiguren liest.


[X] Comic | Ralf König - Barry Hoden
[ ] Autor:in ist höchstens 40 Jahre alt |
[ ] Nominierung für Kurd-Laßwitz-Preis 2026 |
[ ] Roman von Dirk van den Boom |
[ ] Roman mit intelligenter außerirdischer Lebensform |
[X] Titel beginnt mit "Das" | Jeffrey Ford - Das Schattenjahr
[ ] Buch aus Carcosa Verlag |
Fjunch-Klick
SMOF
SMOF
Beiträge: 2336
Registriert: 24. November 2003 18:18
Bundesland: SH

Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2026

Ungelesener Beitrag von Fjunch-Klick »

Wandler hatte ich auch mal auf der Liste, doch war zu der Zeit nie etwas für mich im Programm. Das hier klingt ganz nett, ich mag oft die Preisträger.
Abzugeben: Booklooker
Benutzeravatar
Knochenmann
Der Sailor-Mod
Der Sailor-Mod
Beiträge: 14479
Registriert: 26. April 2004 19:03
Land: Österreich!

Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2026

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

Kategorie 6:

"Das Imperium der Stille von Christopher Ruoccio



1 (X) Ein Comic: "Elon vs Jeff on Mars" von Mark Uwe Kling
2 (X) Ein Roman eines Autors/einer Autorin, der/die höchstens 40 Jahre alt ist: "Slow Gods" von Claire North
3 ( ) Ein Buch, das in der Kategorie "Bester deutschsprachiger Roman" oder "Bestes ausländisches Werk" für den Kurd-Laßwitz-Preis 2026 nominiert ist.
4 ( ) Ein Roman von Dirk van den Boom.
5 ( ) Ein Roman, in dem eine intelligente außerirdische (nichtmenschliche) Lebensform vorkommt.
6 (X) Ein Buch, dessen Titel mit dem Wort "Das" beginnt: "Das Imperium der Stille" von Christopher Ruoccio
7 ( ) Ein Buch aus dem Carcosa Verlag
Als ich jung war, war der Pluto noch ein Planet
Tiberius
Fan
Fan
Beiträge: 71
Registriert: 21. Juni 2024 09:45

Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2026

Ungelesener Beitrag von Tiberius »

Ich melde Vollzug für Kategorie 6: ein Buch, dessen Titel mit dem Wort "Das" beginnt.
Ich habe von Caroline Janice Cherryh den Roman "Das Kuckucksei" gelesen. Der Roman hat 283 Seiten, wurde von Thomas Schichtel übersetzt und ist im Jahr 1988 im Heyne-Verlag herausgegeben worden. Das englischsprachige Original erschien im Jahr 1985 unter dem Titel "Cuckoo’s Egg". Gelesen habe ich das E-Book, das als überarbeitete Neuausgabe im Jahr 2015 herauskam.

Duun von den außerirdischen Shonunin zieht ein Menschenbaby, genannt Dorn, auf. Dazu verlässt er die Stadt und kehrt in die Abgeschiedenheit seiner Heimat zurück. Nach 16 Jahren gehen beide zurück in die Stadt, wo Dorn seine spezielle Ausbildung fortsetzt. Dorns Existenz löst politische Verwerfungen bis hin zu einem kleinen Krieg aus. Schließlich erfährt Dorn die ganze Geschichte um seine Existenz.

Bei diesem Roman braucht man einen langen Atem. Der Buchrückentext verspricht eine Raumschlacht, die jedoch nicht kommt. Stattdessen wird im Buch das Aufwachsen eines Menschenbabys zum jungen Erwachsenen geschildert. Aber nicht unter seinesgleichen, sondern unter der strengen Fürsorge eines Shonun, eines Außerirdischen, auf dessen Heimatplaneten. Dann werden noch einige Intrigen unter den Shonunin angedeutet und ein kleiner Krieg mit Toten gezeigt. Das alles nur wegen genau eines Menschen. Im letzten Kapitel werden dann endlich die aufgeworfenen Rätsel beantwortet.
Im Grunde ist der Buchrückentext ein dicker Spoiler und eine Lüge. Man erwartet Action und bekommt Langeweile. Statt einer spannenden Raumschlacht und Verfolgung auf mehreren Seiten wird das ganze im letzten Kapitel auf weniger als einer Seite abgehandelt. Es werden falsche Erwartungen geweckt, wodurch man ganz anders an den Roman herangeht.
Wenn man stattdessen gelesen hätte: "Ein Menschenbaby wird von einem Außerirdischen adoptiert und großgezogen. Wie kam es dazu? Was steckt dahinter? Und welche weiteren Geheimnisse verbergen sich noch dahinter?" (Oder so ähnlich). Dann wäre man ganz anders an den Roman herangegangen und hätte seine Freude daran haben können.

Ich muss abschließend sagen, dass mir "Heimat Mars" von Greg Bear, das ich zur Phantastik-Lesechallenge 2025 gelesen habe, eindeutig besser gefallen hat. Auch wenn das Buch dicker war und größtenteils keine Spannung brachte, war es dennoch für mich viel interessanter. Denn ich wusste, was mich erwartet.


( ) 1.) ein Comic:
( ) 2.) ein Roman eines Autors/einer Autorin, der/die höchstens 40 Jahre alt ist:
( ) 3.) ein Buch, das für den Kurd-Laßwitz-Preis 2026 nominiert ist:
( ) 4.) ein Roman von Dirk van den Boom:
( ) 5.) ein Roman, in dem eine intelligente außerirdische (nichtmenschliche) Lebensform vorkommt:
(X) 6.) ein Buch, dessen Titel mit dem Wort "Das" beginnt: C. J. Cherryh - Das Kuckucksei
( ) 7.) ein Buch aus dem Carcosa Verlag:
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.
Benutzeravatar
Uschi Zietsch
TBGDOFE
TBGDOFE
Beiträge: 20559
Registriert: 13. März 2004 18:09
Land: Deutschland
Wohnort: Das romantische (Unter-)Allgäu
Kontaktdaten:

Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2026

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Kann ich nachvollziehen. Ich ärgere mich auch immer tierisch, wenn der Klappentext möglichst reißerisch gemacht wurde, damit man das Buch kauft, aber dann einen ganz anderen Inhalt erhält. Das bedeutet nur, dass man den Autor nie wieder anfasst. Aber das ist halt die Verkaufsabteilung, denen sind die Konsequenzen wurscht.
:bier:
Uschi
Alles, was ich im Forum schreibe, ist meine private Meinung.
Mein Blog
Uschi Facebook
Fabylon YouTube
Fabylon Shop
Insta: uschizietsch
Benutzeravatar
aquarius
True-Fan
True-Fan
Beiträge: 321
Registriert: 6. Februar 2019 14:45
Bundesland: Baden-Württemberg
Land: Deutschland
Wohnort: Im Biosphärengebiet

Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2026

Ungelesener Beitrag von aquarius »

Poul Anderson: Das Horn der Zeit
Bild
6.) ein Buch, dessen Titel mit dem Wort "Das" beginnt
Weil Poul Anderson in diesem Jahr 100. Geburtstag feiern würde, habe ich eine Kurzgeschichtensammlung von ihm gelesen. Die Originalkollektion erschien 1968, wobei die einzelnen Stories zwischen 1956 und 1963 im kalten Krieg erschienen sind und mittlerweile doch sehr altbacken und angestaubt wirken. Eine Rezension der einzelnen Stories erspare ich mir und den Lesern, da blieb einfach zu wenig hängen.

Das Horn der Zeit / The Horn of Time the Hunter (aka Homo Aquaticus) (1963)
Attentäter unterwegs / A Man to My Wounding (aka State of Assassination) (1959)
Die Totalitären / The High Ones (1958)
Der Mann, der zu früh kam / The Man Who Came Early (1956)
Marius / Marius (1957)
Fortschritt / Progress (1961)

Auch wenn in manchen Rezensionen oder Inhaltsangaben was anderes steht: Die Kurzgeschichten haben inhaltlich nichts (Ich wiederhole: gar nichts!) mit den Kurzgeschichten um die Zeitpatrouille (Die Chroniken der Zeitpatrouille, Der/Das Schild der Zeit) zu tun. Schade, die habe ich immer gern gelesen...

[x] 1. Comic: P. Craig Russell: Richard Wagners Der Ring des Nibelungen
[ ] 2. Autor Jahrgang >= 1986
[ ] 3. Nomination Kurd-Laßwitz-Preis
[ ] 4. Dirk van den Boom
[ ] 5. Außerirdische Lebensform
[x] 6. Titel beginnt mit "Das": Poul Anderson: Das Horn der Zeit
[ ] 7. Carcosa Verlag
Benutzeravatar
Teddy
SMOF
SMOF
Beiträge: 2648
Registriert: 9. Juni 2014 20:26
Bundesland: NRW
Land: Deutschland
Wohnort: Neuss

Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2026

Ungelesener Beitrag von Teddy »

Tiberius hat geschrieben: Gestern 20:15 Im Grunde ist der Buchrückentext ein dicker Spoiler und eine Lüge. Man erwartet Action und bekommt Langeweile. Statt einer spannenden Raumschlacht und Verfolgung auf mehreren Seiten wird das ganze im letzten Kapitel auf weniger als einer Seite abgehandelt. Es werden falsche Erwartungen geweckt, wodurch man ganz anders an den Roman herangeht.
Wenn man stattdessen gelesen hätte: "Ein Menschenbaby wird von einem Außerirdischen adoptiert und großgezogen. Wie kam es dazu? Was steckt dahinter? Und welche weiteren Geheimnisse verbergen sich noch dahinter?" (Oder so ähnlich). Dann wäre man ganz anders an den Roman herangegangen und hätte seine Freude daran haben können.
Das ist der Grund, warum ich NIE Klappentexte lese. Entweder man wird gespoilert oder der Text hat nicht viel mit dem Inhalt zu tun.
Ich habe von Cherryh nur Geklont (orig. Cyteen) gelesen, der mit nicht besonders gefallen hat, weshalb ich nie mehr was von ihr gelesen habe. Dabei hat Pells Stern viele gute Kritiken bekommen. Mal sehen.
Benutzeravatar
Teddy
SMOF
SMOF
Beiträge: 2648
Registriert: 9. Juni 2014 20:26
Bundesland: NRW
Land: Deutschland
Wohnort: Neuss

Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2026

Ungelesener Beitrag von Teddy »

aquarius hat geschrieben: Heute 15:18 Weil Poul Anderson in diesem Jahr 100. Geburtstag feiern würde, habe ich eine Kurzgeschichtensammlung von ihm gelesen. Die Originalkollektion erschien 1968, wobei die einzelnen Stories zwischen 1956 und 1963 im kalten Krieg erschienen sind und mittlerweile doch sehr altbacken und angestaubt wirken. Eine Rezension der einzelnen Stories erspare ich mir und den Lesern, da blieb einfach zu wenig hängen.
Poul Anderson hat sieben Hugos für seine Erzählungen gewonnen. Ich habe die mal alle gelesen und war doch eher enttäuscht. Die Geschichten waren nicht richtig schlecht, aber verglichen mit anderen Hugo-Gewinnern doch nur Mittelmaß. Ich würde das unterschreiben, dass seine Geschichten eher schlecht gealtert sind.
Benutzeravatar
Ender
SMOF
SMOF
Beiträge: 3071
Registriert: 10. Januar 2015 21:25
Bundesland: Westfalen
Land: Deutschland
Liest zur Zeit: C.J. Tudor - Die Villa der verlorenen Seelen
Susan Barker - Old Soul
Stephen Baxter - Evolution
Kontaktdaten:

Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2026

Ungelesener Beitrag von Ender »

Dann habe ich ja richtig entschieden..
Ender hat geschrieben: 1. Januar 2026 15:21Ich hatte sogar kurz über eine Kategorie "ein Buch von Poul Anderson" nachgedacht, weil der in diesem Jahr 100 wird. Aber dann dachte ich: Nein, eben NICHT immer die alten Schinken, [...]
Ich habe von Anderson auch nur eine Handvoll Kurzgeschichten gelesen, von denen mir keine besonders in Erinnerung geblieben ist.
Benutzeravatar
Helli-S
True-Fan
True-Fan
Beiträge: 187
Registriert: 8. Januar 2022 22:49
Bundesland: NRW
Land: Deutschland
Wohnort: Ennepetal

Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2026

Ungelesener Beitrag von Helli-S »

Teddy hat geschrieben: Heute 17:59 Das ist der Grund, warum ich NIE Klappentexte lese. Entweder man wird gespoilert oder der Text hat nicht viel mit dem Inhalt zu tun.
Ich habe von Cherryh nur Geklont (orig. Cyteen) gelesen, der mit nicht besonders gefallen hat, weshalb ich nie mehr was von ihr gelesen habe. Dabei hat Pells Stern viele gute Kritiken bekommen. Mal sehen.
Ich habe in den 80ern viel Cherryh gelesen. Das ist schon recht eigen. Oberflächlich ist es Hard SF, dann aber geht es doch eher ins Psychologische, und ich gebe zu, oft ist es nicht ganz einfach zu lesen.

Das zugängslichste Buch ist wahrscheinlich Kauffahrers Glück. Etliche Bücher fand ich nicht so gelungen, darunter das oben besprochene Kuckucksei, ebenso Schwerkraftzeit und Yeager. Die großen Romane aus dem Universum sind auf jeden Fall 'Pells Stern', '40000 in Gehenna' und 'Der Biss der Schlange'.
'Pells Stern' zeigt, wie zwei kleinere politische Kräfte sich zwischen zwei großen, fast übermächtigen Kräften behaupten können. Die anderen beiden drehen sich um den Kontakt mit völlig fremden Intelligenzen. In 'Gehenna' werden 40000 'Sklaven' auf dem Planeten Gehenna ausgesetzt, um sich dort zu behaupten. In der 'Schlange' geht es um das Zusammenleben mit einer intelligenten Schwarmrasse. Das ist immer konfliktreich, politisch und (wie ich finde) immer spannend.

Dann wurde noch Cyteen angesprochen. Der Cyteen-Zyklus hat die Idee, eine bestimmte hochgestellte Persönlichkeit durch Klonen und Erziehung neu zu erschaffen. Das hat zugegebenermaßen Längen, ist aber von der Idee einzigartig, auf einem recht lebensfeindlichen Planeten eine totalitäre techokratische Zweiklassengesellschaft zu schaffen. Ich finde es eher dystopisch, aber gut.

Im selben Universum, aber Lichtjahre entfernt, spielen auch die Chanur-Romane. Auch wieder politische Hard-SF, wo die intelligenten Rassen katzenähnlich, marderähnlich, reptiloid und herdenähnlich sind, und wo sich noch drei undurchschaubare Methanatmer-Rassen hinzugesellen. Auch wiedereher politsch-psychologisch, aber ich finde auch diese Romane prima.
Viele Grüße, Helli


Immer cool bleiben.
Antworten